Gottesdienst mit einem herzlichem A-Dieu für Pfarrer Jan Veldman

Am 4. Advent wünschte eine große Schar von kleinen und großen Gästen Pfarrer Jan Veldman: „Lebe wohl!“. Denn er wechselt zum 1. Januar 2025 in die Essener Erlöser-Kirchengemeinde; er hatte sich dort beworben und die Wahl angenommen. Lüttringhauser, Ehren- und Hauptamtliche sowie viele darüber hinaus bedauern es sehr, dass Pfarrer Veldman Lüttringhausen verlässt. Allenthalben freute man sich in den vergangenen 1½ Jahren am freundlichen, zugewandten Miteinander, an Impulsen und Engagement, die Jan Veldman in Gemeinde und Ort hineintrug.

Am 22. Dezember kamen zunächst viele zum Gottesdienst in die Lüttringhauser Kirche; er wurde von jungen ehrenamtlichen und den hauptamtlichen Mitarbeitenden aus dem CVJM Lüttringhausen mitgestaltet; sie brachten kurze Statements zu „Vielfalt gestalten, Zukunft leben“ ein und trugen dann für alle in die Bankreihen Licht, das den adventlich-weihnachtlich geschmückten Raum erfüllte; damit wurde an eine Tradition der zurückliegenden Jahre angeknüpft, auch in Lüttringhausen das „Friedenslicht von Bethlehem“ weiterzureichen: Zeichen für Hoffnung und Frieden.

Der freundlich-warme Kerzenschein fügte sich gut zu gesprochenen und gesungenen Wünschen, die Pfarrer Jan Veldman von Chor, Krippenspiel-Team und Superintendentin Pfarrerin Antje Menn mit auf den Weg gegeben wurden. Die Segenswünsche setzten sich dann beim Gemeindecafé im Gemeindehaus mit Grußworten aus Kirchengemeinde, CVJM Lüttringhausen, Heimatbund, Ökumenischer Initiative und Gästen benachbarter Kirchengemeinden und vom Kirchenkreis fort. Bei Gebäck und Getränk war Zeit für Begegnungen und dafür, Pfarrer Veldman auch noch einmal persönlich zu danken und ihm alles Gute zu wünschen.

Für die Lüttringhauser Kirchengemeinde steht nun an, zunächst die pastoralen Dienste für die nächste Zeit neu zu sortieren und mit Unterstützung der Nachbarkirchengemeinden sowie des Kirchenkreises gemeinsam mit Pfarrerin Kristiane Voll zu sichern. Dabei sieht man zuversichtlich nach vorn; seitens des Presbyteriums sind bereits erste Gespräche mit Vertretern des Kirchenkreises aufgenommen worden, um gute zukunfts- und lösungsorientierte Wege gehen zu können.